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Kloster Pernegg ...

Wie ein kleines Wunder

(Text: Ingrid Krawarik, Pernegg und Wien 2017)

Es ist nicht schwer zu beschreiben, wieso ich immer wieder an diesen stillen Ort zurückkehre. Der Friede, die Ruhe und die menschliche Güte, die mich hier im Kloster Pernegg schützend umgeben, sind selten geworden auf dieser Erde.

Die Vorfreude beginnt spätestens, wenn ich die Stadt hinter mir gelassen habe. Eineinhalb Stunden dauert die Fahrt. Ich gehe es gemütlich an. Bald sehe ich Aneta wieder. Wer wird sonst noch in der Gruppe sein? Ich freu mich so. So viele Gedanken. Die Zeit vergeht wie im Flug. Nach Mödring fängt der Wald an. Das Autofenster wird runtergekurbelt (das Auto ist alt) und die Luft eingezogen. Herrlich. Das Herz beginnt zu klopfen. Jetzt ist es nicht mehr weit, summt es in meinem Kopf. Schon taucht die Anhöhe auf der linken Seite auf, der Kirchturm hat was Vertrautes mit der Uhr, die in jede Himmelsrichtung eine andere Zeit angibt. Ich lächle. Noch zwei Mal nach links abgebogen und dann bin ich angekommen. Ich steige aus dem Auto, nehme meine Tasche und gehe langsam durch den alten Torbogen. Und da ist es wieder. Das Gefühl der Geborgenheit. Wie ein kleines Wunder hüllt es mich ein und ich weiß, dass alles gut wird.

Der Stress der Arbeitswelt, der mich in den vergangenen Wochen und Monaten gefangen gehalten hat, ist verpufft. Wie geht das?

Plötzlich sind sie auch wieder da, die Vorsätze, die ich bei meinem letzten Besuch im Kloster Pernegg gefasst habe. Mehr Zeit zu haben. Für mich. Na ja, so ganz ist dir das ja nicht geglückt, kommt es lakonisch von meiner inneren Stimme. Ich stelle die Tasche bei der Rezeption ab, lächle vertrauten Gesichtern zu und beschließe, durch den Wald zum Fluß zu schlendern. Barfuß. Der Wald ist kühl. Ein Labsal. Die Stille umfängt mich. Ich höre meinen Atem. Kleine spitze Steine wechseln sich mit angenehm weichem Waldboden ab. Die Sonne blinzelt durch die Baumkronen. Ich lausche. Da ist es, das sanfte Plätschern des Flusses. Als ich meine Füße in das kalte Wasser tauche durchzuckt mich eine Erinnerung an das letzte Mal. Sieben Uhr in der Früh, September, der letzte Tag. Heute ist es der erste. Langsam und bewusst erklimme ich den Weg hinauf zum Kloster zurück. Ich hebe die Hand. Aneta winkt mir zu. Ich bin dankbar. Für diesen Ort. Für das Geheimnis, das ihn umgibt. Und für die wunderbaren Menschen, denen ich hier begegnen darf.

Top Tip
Straße zum Kloster Pernegg © Egger Evelyne

Termin: 30.09.-07.10.2017
Begleiter: Petra Sölle

Langsames Einkehren der Ruhe

Der Herbst die Erntezeit des Sommers. Langsames Einkehren der Ruhe und doch noch die wärmende Spätsommersonne in vollen Zügen genießen. Die Natur zeigt sich von ihrer intensivsten Seite. Sei es die Verfärbung des Laubes oder die klare Weitsicht.

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