Intervallfasten

Intervallfasten ist mehr als ein Ernährungstrend – es ist ein wissenschaftlich fundiertes, ganzheitliches Gesundheitskonzept. Es bietet eine sanfte, alltagstaugliche Möglichkeit für körperliche Regeneration und setzt oftmals den Auftakt zu gesunder Lebensweise. Die langen Esspausen aktivieren die Autophagie und damit die natürliche Zellreinigung. 
Die Kombination mit basenorientierter Kost wirkt der chronischen Übersäuerung entgegen und versorgt den Körper mit wichtigen Nährstoffen. 
Ein großer Bonus dieses ganzheitlichen Gesundheitskonzeptes ist die Nachhaltigkeit. Nach erprobtem Intervallfasten kann die Methode flexibel im Alltag fortgesetzt werden, es bringt den Körper in seinen natürlichen Rhythmus zurück. Es wirkt präventiv, regulierend und belebend. Ein Urlaub mit nachhaltiger Wirkung! 

Grundprinzip

Intervallfasten im Kloster Pernegg kombiniert pflanzliche basenüberschüssige Ernährung mit gezielten Essenspausen und aktiviert dabei den zellulären Selbstreinigungsprozess - die Autophagie. Der Körper recycelt beschädigte oder überflüssige Zellbestandteile, um sich selbst zu reinigen, zu erneuern und gesund zu erhalten. Die häufig genutzte 16/8-Methode (16 Stunden Fasten, 8 Stunden Essen) unterstützt diesen Prozess wirkungsvoll, wir verstärken den zellulären Reinigungsprozess im Kloster Pernegg durch den Rhythmus 18/6. 
Die damit kombinierte basenorientierte Kost ist darmfreundlich und liefert Vitamine, Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe. Die Kombination von Intervallfasten und Basenkost sättigt ausreichend und nährstoffreich, verhindert Heißhungerattacken und unterstützt die Fettverbrennung.

Ablauf der Fastenkur

  1. Entlastungstage zuhause:
    Einige Tage vor der Anreise wird die Ernährung auf leichte, basenüberschüssige Kost reduziert. Genuss- und Suchtmittel werden nach und nach reduziert und auch das Zuviel an Terminen, Hektik und Stress wird minimiert, um den Organismus auf allen Ebenen auf das Intervallfasten einzustimmen
  2. Intervallfastentage im Kloster:
    Wir essen 2x täglich, die Kalorienzufuhr wird auf ungefähr 1000-1100 kcal begrenzt.
    Nach einer ausgiebigen Bewegungseinheit gibt es zum Frühstück um 9.30: 
    Gemüse, Getreidebrei, Obst, Nüsse, Samen
    Spätmittags um 14.30: Abwechslungsreiches Salatbuffet, Gemüse und Kartoffeln. 
    Dazwischen 2-3 Liter Wasser und Kräutertee und viel Bewegung
  3. Aufbautage:
    Wir empfehlen, eine lange Esspause von 14-18 Stunden beizubehalten, solange es gut möglich und gewünscht ist. Im Alltag fällt es leichter, täglich 3 Mahlzeiten einzuplanen, ein Intervallfasten-Rhythmus von 16/8 oder 14/10 ist dabei gut möglich. Wer die Autophagie länger in Gang setzen möchte, bleibt beim erprobten Rhythmus 18/6. Die basische Kost soll nun mit Eiweiß und Fett ergänzt werden, an den ersten Tagen vorzugsweise aus pflanzlichen Lebensmitteln.

Begleitende Maßnahmen

  • Bewegung: Tägliche Wanderungen und Naturerleben, aktivierende Gymnastik, je nach Kurs individuelle Bewegungs- und Sporteinheiten
  • Ruhe & Entspannung: Meditatives, Atemübungen, Rückzug und gesunder Schlaf
  • Leberwickel: Zur Unterstützung der Entgiftungsorgane
  • Bewusstwerdung und Austausch: Impulse zu Themen wie Essverhalten, Stressbewältigung, emotionale Balance und innere Klarheit, Spirituelles, Motivierendes. Vorträge und Übungen sorgen für bewusste Körperwahrnehmung und neues Essverhalten. 
    All diese Elemente helfen, die Fastenperioden leicht durchzuhalten und Motivation für ein vitales Leben mit nachhause zu nehmen.

Wirkung

  • Auf körperlicher Ebene: 
    Die verlängerten Esspausen fördern die Zellregeneration, stärken das Immunsystem und aktivieren die Selbstheilungskräfte, regulieren Blutzucker, Blutdruck, Hormone und Stoffwechsel. Sie verbessern die Schlafqualität und wirken entzündungshemmend. Chronische Beschwerden werden verbessert. Die kalorienreduzierte Pflanzenkost in Kombination mit ausreichend Bewegung sorgen für Gewichtsreduktion.
  • Auf emotionaler, psychischer und geistiger Ebene: 
    Esspausen und ihre Struktur bringen Ausgewogenheit und Klarheit. Die Beschäftigung mit den Themen `Körperlicher und Emotionaler Hunger´ sorgen für wachsende Selbstfürsorge, Selbstliebe und achtsames Essverhalten. Die Freude am Essen wächst, ebenso die Motivation für Esspausen. Ausgeglichenheit und ein entspanntes Körpergefühl sind weitere positive Begleiterscheinungen.

Kontraindikationen

Intervallfasten ist nicht geeignet für:

  • Personen mit Essstörungen
  • Typ-1-Diabetiker
  • Schwerkranke
  • Stark Untergewichtige
  • Depressive und psychisch labile Menschen
  • Suchtkranke
  • Schwangere oder stillende Frauen
  • Kinder und Jugendliche
  • Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen – hier ist eine ärztliche Abklärung erforderlich

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