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Autophagie-/Intervall-Fasten

Das Wort „Autophagie“ hat sich eingebürgert in den letzten Monaten. Im wahrsten Sinn des Wortes, denn es findet nun vielerorts im täglichen Alltag statt!

Ein Blick zurück: Das Thema Autophagie ist 2016 groß aufgetaucht bei der Verleihung des Nobelpreises für Medizin und Physiologie. Der japanische Zellbiologe Yoshinori Ohsumi wurde für seine langjährige Arbeit über Abbau- und Recyclingprozesse in den Zellen ausgezeichnet. Das aus dem Altgriechischem stammende Wort Autophagos (= sich selbst verzehrend) steht für: Selbstreinigungsprozess der Zellen.

In Österreich sorgt Univ.-Prof. Dr. Frank Madeo dafür, dass das Thema Autophagie Raum und Aufmerksamkeit bekommt. Er arbeitet am Institut für Molekulare Biowissenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz, sein Forschungsthema: Alterung und Zelltod. Dadurch ergab sich der Weg zur Autophagie mit ihrer lebensverlängernden Wirkung, die durch Fasten ausgelöst wird.

Bei diesem durch mehrstündiges Fasten ausgelösten Selbstreinigungsprozess der Zelle werden fehlerhafte oder nicht mehr benötigte Zellbestandteile abgebaut und verwertet.
Eine Nahrungsabstinenz ab 14 Stunden startet den Vorgang für Autophagie und damit das gesundheitsfördernde Recycling. Wir sorgen in Kloster Pernegg beim Intervallfasten für eine 18stündige Essenspause, sodass der Regenerations- und Erneuerungsprozess täglich effektiv stattfindet. Dennoch darf man zwei Mal am Tag genussvoll am Esstisch Platz nehmen. Ein basenüberschüssiges köstliches Frühstück um 9.30 und ein wohlschmeckendes nährendes Mittagessen um 14.30 mit Salatbuffet, Gemüse und Kartoffeln machen gut satt. Die begrenzte Kalorienzufuhr von ca 1.000 kCal/Tag garantiert Gewichtsreduktion, ermöglicht aber wohltuende Sättigung. Zudem wird durch die basische Ernährung Entsäuerung und Entgiftung gestartet, der Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt und durch die kleine Essenspause tagsüber (5 Stunden) und die 18stündige Essenspause rund um die Nachtzeit wird der Körper „aufgeräumt“ durch den zellerneuernden Autophagie-Prozess!

Basische Genussküche + gezielt gesetzte Essenspausen = Erneuerungsprogramm durch Autophagie!

Nur zu Recht wird Autophagie/Intervallfasten als Jungbrunnen bezeichnet, Zellregeneration findet statt, Anti-Aging-Effekte werden aktiviert. Für ein passendes Maß an Bewegung, Frischluft, Natur, Geselligkeit, Rückzug und Entspannung sorgen die abwechslungsreichen Programme von uns Fastenbegleiterinnen und Fastenbegleitern, die das Autophagiefasten ergänzen und bereichern. Dazu stimmiger Rhythmus, genießerische Dosis, ein wenig Ablenkung zu heiklen Zeiten, Wissen und Erfahrung als Motivation und ansteckende Freude am Tun und Sein – so geht´s, das autophagische Glücksrezept! Wer hungrig danach ist, ist herzlich willkommen!

Im stillen Kloster Pernegg wird nicht nur Hunger gestillt.
(Andrea Löw)

Wer darf Autophagie-Fasten?
Die Autophagie-Fastenkurse sind ein Angebot an gesunde Menschen und auch geeignet für Menschen mit leichter gesundheitlicher Beeinträchtigung nach Rücksprache mit Ihrem Arzt. Medikamente werden während dieses Fastens weiter nach ärztlicher Anordnung genommen. Die Teilnahme am Fastenkurs erfolgt freiwillig und in eigener Verantwortung der Teilnehmer.

Wer auf keinen Fall Autophagie-Fasten sollte

  • Jugendliche und Kinder
  • Schwangere und Stillende
  • Magersüchtige, Bulimiekranke
  • Diabetiker mit Diabetes mellitus Typ I
  • Stark Untergewichtige mit einer auszehrenden Krankheit wie z.B. Krebs
  • Depressive, seelisch Labile, Psychotiker und geistig Immobile
  • Kortisontherapierte und Dialysepatienten
  • Abhängige (z.B. Alkohol, Drogen)

Im Überblick

„Spürt die Zelle einen Energiemangel, fängt sie an, alles zu verdauen, was nicht niet- und nagelfest ist. Das sind sehr oft schädliche Substanzen, die während des Alterns akkumulieren: Aggregierte Proteine, die zu Neurodegenerationen führen oder beschädigte Mitochondrien, die Krebs auslösen können,“ sagt der österreichische Molekularbiologe und Autophagie-Experte Prof. Frank Madeo von der Universität Graz und ergänzt weiter:
„Die Altersforscher sind relativ zerstritten, aber sie sind sich in einem Punkt einig: Fasten oder Kalorienreduktion dient der Verlängerung der Lebensspanne“.

Unser Experte für Autophagie-/Intervall-Fasten

Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Frank Madeo

 

Biochemiker, Professor am Institut für Molekulare Biowissenschaften in Graz, Altersforscher, ...

 

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