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Basenfasten

Basenfasten ist eine Kur mit Obst und Gemüse. Es werden alle säurebildenden Nahrungsmittel für einen bestimmten Zeitraum weggelassen. Es kommt es zur verstärkten Ausleitung von Säure

Basenfasten ist eine Diät ohne Hunger! Sie können sich satt essen, lassen dabei aber säurebildende Nahrungsmittel für einen bestimmten Zeitraum weg. Der Ansatz dafür ist, dass unser Körper aus der Nahrung zwar sehr viele Stoffe in Säuren umbaut, Basen aber nicht selbst bilden kann. Deshalb ist unser Organismus auf die Zufuhr von Basen über die Nahrung angewiesen. Dabei sollte das Verhältnis 20:80 von Säuren zu Basen sein. Essen wir "normal" ist das Verhältnis aber oft genau umgekehrt. Die meisten Nahrungsmittel verstoffwechseln sauer und verursachen in der Folge eine Übersäuerung des Körpers. Diese Übersäuerung hemmt u. a. die Ausscheidungsfunktionen und erschwert das Abnehmen.

Basenfasten wirkt diesem ungesunden Ungleichgewicht entgegen. Das sanfte Basenfasten richtet sich vor Allem an jene Fasteninteressierten, für die ein völliger Verzicht auf feste Nahrung, wie beim klassischen Buchinger-Fasten, aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht in Frage kommt. Auch zum Einstieg und für den Aufbau nach dem "Fasten nach Buchinger" sind Basentage ideal. Zum Basenfasten servieren wir Obst und Gemüse der Saison sowie frische Kräuter, Keimlinge, Mandeln, Samen, wie Sonnenblumenkerne und naturbelassene Öle. Das klassische Basenfastenfrühstück besteht aus Obst oder aus frisch gepresstem Saft. Das Mittagessen aus einem knackigen Rohkostsalat und einem Gemüsegericht und das Abendessen aus einem Basensüppchen. Wichtig ist, dass Sie viel trinken.

Basenfasten entlastet den Körper und dem Stoffwechsel wird eine Verschnaufpause gegönnt. Der Körper beginnt die Stoffwechselendprodukte (Schlacken) abzutransportieren und auszuscheiden. Basische Lebensmittel, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente können besser zugeführt werden. Man erhält ein neues Nahrungsbewusstsein und kann in Zukunft bewusst gesünder essen.

Was ist Basenfasten?

  • Ein freiwilliger Verzicht auf säurebildende Nahrung für einen begrenzten Zeitraum
  • Frei von tierischen und Milchprodukten
  • Frei von Getreide
  • Histaminarm
  • Allergenarm
  • Salzarm
  • Frei von Zusatztstoffen

Warum Basenfasten?

  • Den Körper und Stoffwechsel zu entlasten
  • Den Körper reinigen und zu entschlacken
  • Dem Körper Vitamine, Mineralien und Spurenelemente zuzuführen
  • Sanfter Einstig in eine gesündere und bewusstere Ernährung 

Wer darf Basenfasten?

Basenfasten darf jeder Mensch, der sich dafür entscheidet, zeitlich befristet auf säurebildende Lebensmittel zu verzichten. Etwaige Medikamente werden weder abgesetzt noch reduziert.  

Wer darf nicht Basenfasten?

  • Schwangere und Stillende
  • Magersüchtige, Bulimiekranke
  • Depressive, seelisch Labile, Psychotiker und geistig Immobile

Prinzipiell sind die Fastenkurse im Kloster Pernegg für gesunde Menschen ausgelegt. Wenn Sie nicht gesund sind oder Zweifel haben, sprechen Sie bitte Ihren Fastenwunsch mit Ihrem Hausarzt  und mit Ihrer Fastenleiterin/Ihrem Fastenleiter ab.

Was ist zusätzlich noch wichtig?

  • Das Trinken (Stilles Wasser, Kräutertees)
  • Die Darmreinigung
  • Die Bewegung (Wandern, Gymnastik)
  • Die Entspannung

Im Überblick

„Ein Verzicht der glücklich macht.  Mit einer schonenden Basenfastenkur geben Sie dem Organismus die Möglichkeit zum Großputz.“

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