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Closter Berenegg

Geschichte

Das 1153 von Graf Ulrich II. von Pernegg gegründete Chorfrauenkloster Pernegg hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Nach Plünderungen und dem Tod der letzten Chorfrau im Jahr 1585 wurde das Kloster von den Geraser Chorherren übernommen und erlebte zwei Jahrhunderte der Blüte.

Infolge der Josephinischen Kirchenreformen wurde das Kloster vollständig aufgehoben und die Ausstattung versteigert. 1854 übertrug dann Kaiser Franz Joseph das Eigentum an der Pernegger Liegenschaft wieder an das Chorherrenstift Geras.

Kaum ein Jahrhundert später (1940) wurde Geras und Pernegg beschlagnahmt, Geras dient als Unterkunft für Umsiedler und Pernegg als Reichsarbeitsdienstlager. Von 1951 bis 1992 befand sich im Klostergebäude das von der Pfarre geführte und bis über die Grenzen bekannte "Jugendhaus Pernegg".  1992 bis 1997 erfolgte die Sanierung der gesamten Klosteranlage, wobei das "Haus Rosalia" und das "Haus Augustinus" harmonisch in die alte Anlage eingefügt wurden. In der komplett restaurierten Stiftskirche "Zum heiligen Andreas" werden wegen ihrer exzellenten Akustik neben den Gottes-diensten auch regelmäßig Konzerte gegeben. 

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